Praxis für Chirurgie und Orthopädie Lesum

Chirurgische, unfallchirurgische, handchirurgische und orthopädische Erkrankungen

Dr. med. Tammo Onken - Dr. med. Eberhard Thoma - Bastian Vogelsberger

Charlotte-Wolff-Allee 7 - 28717 Bremen

Fon 0421 / 95 899 299 - Fax 0421 / 95 899 289

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Ambulante Operationen - Berufsgenossenschaftliche Behandlungen

Akupunktur


bedeutet „Nadeln stechen“ und ist eine mehr als 2500 Jahre alte medizinische Behandlungsform. Sie beruht auf Beobachtungen und Erfahrungen chinesischer Ärzte und ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Akupunktur findet in China auch heute noch breite Anwendung.  

 In den westlichen Ländern hat die Akupunktur in den letzten Jahren immer mehr Verbreitung erfahren und ist inzwischen eine anerkannte Therapieform. Viele wissenschaftliche Studien haben die Wirkungsweise der Akupunktur erforscht und die Wirksamkeit bewiesen.


Was passiert bei der Akupunktur?

Die bekannteste Form der Akupunktur ist die Körperakupunktur. Hierbei werden bestimmte Punkte auf der Körperoberfläche akupunktiert. Die Punkte liegen auf sogenannten Meridianen (Leitbahnen). Nach chinesischer Vorstellung fließt in den Meridianen die Lebensenergie, das Qi. Ein gestörter Fluss des Qi in den Meridianen führt zu Krankheitssymptomen. Das Ziel der Therapie ist es, den ungestörten Fluss wieder herzustellen.  

 Neben der Körperakupunktur gibt es andere Akupunkturformen, wie z. B. die Ohrakupunktur. Beide Akupunkturformen können einzeln, oder auch in Kombination angewendet werden.


Was wird behandelt?

Die Akupunktur wird oft zur Schmerztherapie eingesetzt. Es können damit aber auch eine große Zahl anderer Beschwerden behandelt werden. In unserer Praxis bieten wir  Ihnen Akupunktur für folgende Beschwerden an:

 • Arthroseschmerzen des  Knie– und Hüftgelenkes  

 • Schulter-Arm-Schmerzen

 • Rückenschmerzen

 • Nackenschmerzen und  Nackensteife

 • Tennisarm und Golferarm

 • Kopfschmerzen und Migräne

 • Heuschnupfen  (am besten vor Saisonbeginn)  

   

Akupunktur ist praktisch frei von Nebenwirkungen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung ist eine fundierte Ausbildung. Die akupunktierenden Ärzte dieser Praxis haben eine Ausbildung bei einer anerkannten Gesellschaft (Forschungsgruppe Akupunktur) absolviert und mit Diplom abgeschlossen.


Wie wird behandelt?

Für jeden Patienten wird ein individueller Behandlungsplan entsprechend seiner Beschwerden zusammengestellt. Vor jeder Akupunktur-Therapie findet ein Vorgespräch mit einem Arzt statt.  Sie werden auch gebeten, einen Fragebogen auszufüllen, der eine Reihe allgemeiner Symptome abfragt.  In Abhängigkeit vom Krankheitsbild sind 10-15 Akupunktur-Sitzungen  erforderlich. Im Normalfall finden 1-2 Sitzungen pro Woche statt. Jede Sitzung dauert 20-30 Minuten. Wir bemühen uns die Akupunktur in ruhiger Atmosphäre durchzuführen und haben deshalb spezielle Termine außerhalb der Sprechstunden-Zeiten dafür vorgesehen.

D-Arztverfahren


Der D-Arzt (Durchgangsarzt) ist der von der gesetzlichen Unfallversicherung ermächtigte Arzt zur Behandlung von Verletzungen, die durch einen Arbeitsunfall oder Schulunfall verursacht werden. Hierbei kann es sich auch um einen sogenannten Wegeunfall handeln (Unfälle auf dem Weg zur oder von der Arbeit bzw. Schule). Ein Unfallereignis ist dann gegeben, wenn eine plötzlich von außen wirkende Gewalt eine Verletzung verursacht.


Versicherungsschutz durch die gesetzliche Unfallversicherung haben unter anderem:


Arbeitnehmer, Auszubildende

Kinder in Tageseinrichtungen (Kindergarten, Hort)

Schüler und Studierende

Landwirte und mitarbeitende Familienangehörige

Personen die im öffentlichen Interesse tätig werden und andere


Jeder Patient, der einen Arbeits- oder Schulunfall erleidet, muss einem D-Arzt vorgestellt werden. Der D-Arzt entscheidet, ob alle Bedingungen zur Anerkennung eines Arbeits- oder Schulunfalles vorliegen und wer die Behandlung des Verletzten weiterführen darf. Falls erforderlich, werden vom D-Arzt entsprechende Fachrichtungen hinzugezogen (Augenarzt, Hals-Nasen-Ohren-Arzt, Zahnarzt etc.) oder es erfolgt eine Einweisung in ein zur Behandlung von D-Fällen zugelassenes Unfallkrankenhaus. Die Weiterbehandlung leichterer Unfälle kann an den Hausarzt abgegeben werden.


Der D-Arzt ist ebenfalls zuständig für die Feststellung und Behandlung von Berufskrankheiten und die Erstellung von Gutachten für die gesetzliche Unfallversicherung.

Bildgebende Diagnostik


Zur Diagnosestellung verwenden wir in unserer Praxis bildgebende Verfahren.


Digitales Röntgen

Durch den Einsatz unseres modernen digitalen Röntgengerätes kann die Röntgendiagnostik des Bewegungsapparates direkt in unserer Praxis durchgeführt werden. Die Weiterverarbeitung und Speicherung erfolgt digital in unserer elektronischen Patientenakte. Dadurch können wir die Bilder unseren Patienten in jedem Behandlungsraum zeigen und erläutern.


Zur Diagnostik und Therapieplanung röntgen wir:

  • Knochen und Gelenke der Arme und Beine,
  • die Rippen,
  • die Wirbelsäule,
  • das Becken.


Ultraschall / Sonografie

Alternativ oder ergänzend zum Röntgen kann die Sonografie eingesetzt werden. Hierdurch ist eine Darstellung von Gelenken, Muskeln, Bändern, Sehnen und Weichteil-Strukturen möglich. Die Diagnosestellung bei Muskelfaserrissen, Schulter- und Achillessehnenverletzungen und degenerativen Schultererkrankungen wird dadurch gesichert. Alle Ultraschallbilder werden ebenfalls digital patientenbezogen gespeichert.

Manuelle Medizin - Chirotherapie


Die Bewegung unseres gesamten Körpers erfolgt durch ein sehr genau abgestimmtes Zusammenspiel zwischen Muskeln, Knochen und Faszien.

Kommt es hier an einer Stelle zu Störungen, äußert sich dies häufig in Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, zum Beispiel in den so genannten "Blockierungen" oder Muskelverspannungen.

Der Vorteil der Untersuchung mit den Händen eines erfahrenen Untersuchers liegt darin, dass er Funktionsstörungen entdecken kann, die auch mit moderner apparativer Diagnostik häufig nicht dargestellt werden können.

Die eigentliche Ursache des aktuellen Schmerzes kann dabei durchaus auch mal in einer ganz anderen Region des Körpers zu finden sein.

Haben wir dann die Diagnose gefunden, stehen uns mit chirotherapeutischen Mobilisations- und Manipulationstechniken, Faszien- und Muskeltechniken als auch lokalen Injektionen eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung, Ihnen die Schmerzen zu nehmen.

Stosswellentherapie / Schmerztherapie mit Stosswellen


Die Stosswellentherapie ist eine Behandlungsmethode mit Schallwellen zur Linderung oder Beseitigung von Schmerzen an Sehnen, Bändern, Muskeln und Knochen. Die Behandlung kann ergänzend zu anderen Behandlungsverfahren in unserer Praxis durchgeführt werden. Ob bei Ihnen eine Stosswellentherapie sinnvoll erscheint, sollten Sie mit einem unserer Ärzte besprechen.


Behandlungsablauf

Auf die zu behandelnde Stelle/Körperregion wird ein Gel aufgetragen, damit die Stosswellen in den Körper eindringen können. Je nach Krankheitsbild dauert die Behandlung 5 bis 10 Minuten.

Es sind etwa 3 bis 5 Sitzungen erforderlich. Diese werden in der Regel wöchentlich durchgeführt.  


Kostenübernahme

Die gesetzlichen Krankenkassen und Berufsgenossenschaften übernehmen die Stosswellen-Behandlungen für bestimmte Krankheitsbilder. Sprechen Sie unsere Ärzte bitte an, wir beraten Sie gerne.

Von den Privaten Krankenversicherungen werden die Behandlungen in der Regel übernommen.


Folgende Symptome/Krankheitsbilder werden regelmäßig mit der Stosswelle behandelt:

Tennis- oder Golferellenbogen

"Epicondylitis"

Verzögert oder nicht heilende Knochenbrüche

"Pseudarthrosen"

Schmerzen in der Achillessehne

"Achillodynie"

Fersenschmerz / Fersensporn

"Fasciitis plantaris"

Schulterschmerz/Kalkschulter

"Tendinosis calcarea"

Ellenbogen
Knie
Unterschenkel
Ferse
Fusssohle
Schulter

Patellaspitzen-Syndrom

"Jumper's knee"

Schienbein-/Tibakanten-Syndrom

"shin splints"

© Praxis für Chirurgie und Orthopädie Lesum 2020

Letzte Änderung: 29.07.2020